Stärkung des Immunsystems mit natürlichen Mitteln

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Herbst und Winter mit Schmuddelwetter und sinkenden Außentemperaturen fordern das Immunsystem besonders heraus. Das betrifft nicht nur uns Menschen so, sondern auch unsere Hunde. Der Temperaturwechsel von drinnen nach draußen bedeutet für den Hundeorganismus eine Herausforderung. Das trockene Klima der Heizungsluft ist für Hundenasen nicht ideal. Dadurch dass unsere besten Freunde in beheizten Wohnungen leben, sind sie nicht so abgehärtet wie ihr Vorfahr, der Wolf. Je nach Rasse, Alter und Gesundheitszustand sind manche Hunde empfindlicher als andere. Dank menschlicher Züchtungen besitzen einige Hunderassen nur noch ein Fell, welches nicht vor Kälte und Nässe schützt. Es fehlt die Unterwolle und das Fell ist zu dünn. Ein funktionierendes Immunsystem kann Krankheitserreger aus eigener Kraft abwehren. Bei kranken, geschwächten und älteren Hunden empfiehlt es sich, die Immunabwehr mit natürlichen Mitteln zu stärken.

Grundvoraussetzungen für ein intaktes Immunsystem des Hundes

Unsere Hunde kommen jeden Tag mit Bakterien und Viren in Kontakt, welche von ihrer körpereigenen Abwehr erkannt und bekämpft werden. Falls das Immunsystem eines Hundes geschwächt ist – dabei können verschiedene Gründe ursächlich sein –, macht es Sinn, das Abwehrsystem auf natürlichem Wege zu stärken. Die Zahl angepriesener Gesundheitspräparate für Hunde ist groß, beispielsweise: Hagebuttenschalen, Kräutermischungen, Heilpilze, Probiotika, Spirulina (Algen), Cistus (Heilkraut), Katzenkralle (Pflanze), Echinacea (Sonnenhut, Pflanze), Apfelessig, Goldene Paste (Kurkuma) oder Tomatenmark, Propolis (Bienenharz) und Kolostrum (Erstmilch). Jedoch sind nicht alle Mittel, die für Hunde angeboten werden, zu empfehlen. Bevor wir unserem Hund immunstärkende Naturmittel verabreichen, sollten wir uns zunächst folgende Faktoren anschauen, welche das Hundeimmunsystem beeinflussen: Eine gute Ernährung, ausreichend Bewegung, Stressvermeidung sowie genügend Ruhe und Schlaf bilden bei Hunden die Grundlage eines intakten Immunsystems. Umgekehrt schwächen falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Stress und zu wenig Schlaf das Immunsystem. Was viele Menschen nicht wissen: Ein Hund braucht 17 bis 21 Stunden Ruhe am Tag und davon etwa 12 bis 14 Stunden Schlaf. Um eine gesunde Ernährung für seinen Hund zu gewährleisten, sollte man sich beim Züchter, Tierarzt oder anderen Hundefachleuten Rat holen und die Ernährung an Alter, Größe, und Bewegung seines Hundes anpassen. Viele Hunde, vor allem moderne Stadthunde, sind etlichen Stressfaktoren ausgesetzt: Zu wenige Ruhezeiten im Tagesablauf, zu viele Umgebungswechsel, Dauerbeschäftigungen, Reizüberflutungen und ein unruhiges Umfeld z. B. in der Familie verursachen Stress und können das Immunsystem des Hundes beeinträchtigen.

Wie können natürliche Mittel das Immunsystem des Hundes stärken?

Wir können das Immunsystem unserer Hunde zusätzlich mit natürlichen Mitteln, mit Vitaminen und Vitalstoffen wie Gemüse, frischen Kräutern, Vitalpilzen, Ölen usw. stärken. Zuvor sollte man sich aber auf jeden Fall vom Ernährungstherapeut für Hunde beraten lassen. Auch natürliche Mittel müssen zielgerichtet und auf den individuellen Hund abgestimmt verabreicht werden. Man kann das Futter ergänzen, z. B. mit Kalbsleber, Möhren, Ei usw. Homöopathische Mittel wie Echinacea, Propolis, Spirulina, Hagebuttenpulver, Katzenkralle usw. können verabreicht werden. Echinacea steigert die Immunabwehr und wirkt antioxidativ, Propolis hält Bakterien, Viren und Pilze fern. Spirulina entgiftet und stärkt das Immunsystem. Die Katzenkralle wirkt gegen Bakterien, Viren und Toxine, reinigt das Blut und hemmt Entzündungen. Man kann das Hundeimmunsystem mit Kräutern stärken, sollte Kräuter aber niemals selber mischen und verabreichen, sondern einen Hundeexperten zu Rate ziehen. Es gibt auch einige gesunde Öle, die man Hunden verabreichen bzw. unters Futter mischen kann. Lachsöl zum Beispiel ist für Hunde gesund und schmeckt. Weitere wertvolle Öle für Hunde sind Borretschöl, Hanföl, Kokosöl, Leinöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl und Weizenkeimöl. Nicht für Hunde geeignet sind Rapsöl, Sonnenblumenöl, Distelöl und Maiskernöl. Hanföl, Leinöl und Nachtkerzenöl z. B. stärken u. a. das Immunsystem. Wenn alle genannten Grundvoraussetzungen für ein gesundes Immunsystem unseres Hundes stimmen und wir dieses noch fachgerecht mit natürlichen Mitteln unterstützt haben, dann können Herbst und Winter kommen.

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