Möhren für unsere Fellnasen?

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Aus meiner Sicht sind Möhren vielseitig einsetzbar und gesund. Möhren werden nicht nur gerne als Beschäftigung verabreicht, sondern auch aufgrund ihrer Inhaltsstoffe. Im rohen Zustand sind Möhren zwar nicht verdaubar (dafür ist der Darm eines Hundes zu kurz) reinigen aber die Zähne. Durch das kauen und zerbeißen der Möhre lösen sich kleinste Stücke und schieben sich in die Taschen der Zähne, dadurch reinigen sie diese und beugen Zahnerkrankungen oder Färbung vor.

Des Weiteren bekommt der Hund, durch Fütterung der rohen Möhre, zusätzlich Ballaststoffe. Jedoch sollte der Hund von den guten Eigenschaften der Möhre profitieren. Um dieses zu können, muss die Möhre gekocht und püriert werden, dieses am besten im Kochwasser damit die wasserlöslichen Vitamine nicht weg geschüttet werden.

Einer der Inhaltsstoffe der Möhre ist Beta-Carotin(Pro – Vitamin A), dieses wird im Organismus in Vitamin A weiter entwickelt. Durch die Zugabe von Ölen oder Fetten wird die Aufnahme des Vitamin erleichtert, der gesamte Stoffwechsel funktioniert besser.

Nicht nur bei Hunden hat das Carotin positive Auswirkungen auf die Sehkraft, Vitamin A fördert die Produktion roter, außerdem ist es wichtig für Schleimhut und Haut.

Vitamin A ist unabdingbar für ein funktionierendes Immunsystem, Stoffwechsel und Knochenbildung.

Da Möhren zu einer guten Pigmentierung beitragen, sollte bei hellen Rassen ein wenig auf die Menge geachtet werden. Hier kann es zu Verfärbung des Fells kommen.

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